Dienstag, 30. Juni 2015

Welche Folgen drohen nach einer Fahrt unter Drogeneinfluss?


 
Jede Fahrt unter der Wirkung von Drogen ist eine zu ahndende Zuwiderhandlung.
Das bedeutet neben einer Geldbuße von € 500,- auch 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
Dabei genügt es, dass eine Auswirkung der illegalen Substanzen auf das
Fahrvermögen zumindest möglich erscheint; Mindestgrenzwerte wie bei Alkohol gibt
es daher nicht. Auch einen Grenzwert für die absolute Fahruntüchtigkeit gibt es für Drogenfahrten nicht. Dies bedeutet, dass für eine Verfolgung als Straftat der Nachweis von drogenbedingten Ausfallerscheinungen zwingend ist, die insbesondere auf die Fahrtauglichkeit von Einfluss gewesen sind. Wer unter Drogeneinfluss gefahren ist, gilt i.d.R. als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen, weshalb ihm die Verwaltungsbehörde die Fahrerlaubnis entzieht. Erst bei nachgewiesener Drogenabstinenz über einen längeren Zeitraum (mindestens ein halbes Jahr) und positiver Eignungsuntersuchung im Rahmen einer medizinisch-psychologischen
Untersuchung kann die Fahrerlaubnis neu erteilt werden.

Quelle: ADAC

Montag, 29. Juni 2015

Welche Alkoholgrenzwerte haben Fahranfänger einzuhalten?

Für Fahranfänger in der Probezeit bzw. für alle Kraftfahrer unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot gemäß § 24c des StVG. Dies bedeutet, dass eine Verurteilung erfolgt, wenn ein Kraftfahrzeug „unter der Wirkung eines alkoholischen Getränks“ geführt wird. Nach der Rechtsprechung (AG Langenfeld ZfS 2011, 472; ADAJUR Dok. Nr. 94245) ist diese Voraussetzung nur erfüllt bei Vorliegen einer Atemalkoholkonzentration von mindestens 1 mg/l bzw. einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 0,2 ‰. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift wird ein Bußgeld von 250 Euro verhängt sowie 2 Punkte im Verkehrszentralregister eingetragen. Außerdem handelt es sich um eine schwerwiegende Zuwiderhandlung im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe, weshalb ein Aufbauseminar angeordnet wird und sich die Probezeit verlängert. Bei der Missachtung des Alkoholverbots für Fahranfänger wird jedoch weder ein Fahrverbot verhängt noch eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet.

Quelle: ADAC

Führerschein wegen Alkohol weg - was nun - Beitrag Stuttgarter Wochenblatt


http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.auto-im-fokus-fuehrerschein-weg-wegen-alkohol-was-nun.a47b7174-c577-4bbc-b821-7c9d0f38aefa.html

Zeitartikel- Rausch mit wenig Risiko?


http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-06/drogen-zukunft-legal-highs

Hier geht es zur optimalen MPU-Vorbereitung von TÜV SÜD Pluspunkt:
www.tuev-sued.de/Pluspunkt

Spiegel Online: Umfrageergebnis medizinische Verwendung von Cannabis

Umfrage-Ergebnis: Deutsche möchten Patienten Zugang zu Cannabis erleichtern

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/deutsche-moechten-patienten-zugang-zu-cannabis-erleichtern-a-1038555.html#ref=rss

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Donnerstag, 25. Juni 2015

Testen Sie ihr Wissen: wie viel Schnäpse entsprechen 4 Halbe Bier?

Ein Mann trinkt 4 Halbe Liter Bier. Mit wie vielen Schnäpsen (2 cl- 40%)) hat er die gleiche Promillezahl?

Antwort A:
Ca. 10 Schnäpse

Antwort B:
4 Schnäpse

Antwort C:
1 Schnaps

Hier geht es zur Lösung:

Eigenlob stimmt!

Rückmeldung eines Pluspunkt - Kunden, der uns heute erreichte:
 
Lieber Herr..
 
Ich habe ein positives Gutachten vom MPI ....erhalten. Ich sage Danke für die professionelle und hilfreiche Unterstützung von ihrer Seite im Programm VIB Plus..... Gerne können sie Textauszüge aus diesem Schreiben an sie weiterverwenden.

 Nachdem ich die zweite aufgedeckte Alkoholfahrt ..........war natürlich guter Rat teuer.

Nach ......habe ich mich anschließend auf die Suche gemacht meinem Problem Herr zu werden. .

....entschloss ich mich VIB Plus beim TÜV Süd Pluspunkt zu buchen. Natürlich habe ich ob der finanziellen Belastungen überlegt dies zu tun. Heute jedoch bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben.

Ich konnte in den 9 Sitzungen einen sehr guten Überblick gewinnen wie eine MPU abläuft und auf was dann dort ankommt und vor allen Dingen, was die Begutachtung mit mir persönich zu tun hat. Hier wurden meine Erwartungen voll erfüllt.

Viel mehr noch. Ich erlebte einen engagierten Psychologen, mit dem ich viele wichtige, auf mich zugeschnittene Dinge erarbeiten konnte, die unabhängig von der MPU, sehr wertvoll für meinen Umgang mit meinem Alkoholproblem, den Bedingungsgründen und Folgen auch in der Zukunft sind.

Ich habe hier einen noch wichtigen persönlichen Schritt gemacht um Erstens eine positive MPU zu erreichen und Zweitens auch in Zukunft ein gutes alkoholfreies Leben zu führen. Herzlichen Dank für dieses Engagement, welches vielleicht nicht immer zu erwarten ist.

 Obwohl ich mir nach der MPU fast sicher war ein negatives Gutachten zu erhalten - ein Spaziergang war das sicher nicht - war ich mir trotzdem sicher, das Richtige für mich getan zu haben.

 Und siehe da. 10 Tage später war ein positves Gutachten im Briefkasten.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Erfreuliche Tendenz in der deutschen Rechtsprechung beim Thema Ausnahme vom Fahrverbot


Ausnahme vom Fahrverbot

 
Verkehrspsychologische Maßnahmen zur Ausnahme vom Fahrverbot zunehmend anerkannt. In der aktuellen Juni – Ausgabe der DAR (ADAC - Zeitschrift „Deutsches Autorecht“) ist ein Beitrag zum Thema erschienen:

ThorstenWolf, Rechtsanwalt, Axel Uhle:
Ausnahme vom Fahrverbot – juristische und verkehrspsychologische Aspekte
Hier geht es zur Inhaltsangabe des aktuellen Hefts:
 
Schulungsmodell „MobilPLUS-Prävention“ wird von Gerichten als wirksame Maßnahme zur Verhaltensänderung zunehmend anerkannt.
 
http://www.tuev-sued.de/pluspunkt/ausnahme-vom-fahrverbot
 

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) veröffentlicht MPU – Zahlen 2014 - Alkohol rückläufig

Alkohol weiter der häufigste Untersuchungsanlass für MPU
 
 
Die BASt hat die jährliche Statistik über die medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung veröffentlicht. Demnach sind die Begutachtungszahlen gegenüber dem Vorjahr von 94.819 auf 91.536 weiter zurückgegangen. Die Anzahl von erstmals alkoholauffälligen Fahrer, die zur MPU mussten, ging 2014 um 3,1%, die Anzahl von Begutachtungen von mehrfach alkoholauffälligen Fahrer um 8,2% zurück. Dem gegenüber nahmen die Begutachtungen wegen Betäubungsmitteln um 2,3% zu.
 

Quelle:

Dienstag, 16. Juni 2015

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Heute: Kein Alkohol am Steuer - blau



Unter dem Motto „Auf Deutschlands Autobahnen herrscht kreative Langeweile. Dagegen müssen wir etwas tun!” wurde der Rhino-Award 2005 erstmals ins Leben gerufen.

Mit freundlicher Genehmigung:
www.rhino-award.com (Trans-Marketing GmbH)

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Heute Rasen tötet.

Zahlen, Daten, Fakten: Jährlicher weltweiter Umsatz durch Drogengeschäfte

Der weltweite Drogenmarkt wird auf 320 Milliarden Dollar geschätzt, das Internet gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Zum Vergleich: der Umsatz 2014 von VW (202 Mrd.) und Toyota (188 Mrd.) als umsatzstärkste Autobauer liegt zusammen bei jährlich 390 Milliarden Dollar
Presseveranstaltung TÜV SÜD Pluspunkt am 10. Juni 2015 in Stuttgart: Bericht im Regio TV Stuttgart

Montag, 15. Juni 2015

Drogenumfrage ZEIT ONLINE - nicht repräsentativ, nicht uninteressant

http://www.zeit.de/feature/drogen-kaufen-preis-internationaler-vergleich

Hier geht es zur optimalen MPU-Vorbereitung von TÜV SÜD Pluspunkt:
www.tuev-sued.de/Pluspunkt

Neue Webinarreihe von TÜV SÜD Pluspunkt

Webinare – TÜV SÜD Pluspunkt geht neue Wege

*Was ist ein Webinar? Ein Referent hält einen Vortrag über das Internet. Über Ihren Rechner und das Telefon können Sie live diesen Vortrag hören und sehen.

Mit brandaktuellen Themen startet TÜV SÜD Pluspunkt die neue kostenlose Webinarreihe:

Legal Highs, Ecstasy & Co: Aktuelle Drogenentwicklungen in Deutschland und Europa
(offenes Webinar)
Referent: Roland Simon, Head of Units des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction in Lissabon (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht)
Datum: 24. Juli 2015 Zeit: 13:30 – 14:30 Uhr
Bitte melden Sie sich hier an:
Akd.plattform.support@tuev-sued.de

Keine Zeit hat jeder – darum nimm sie Dir!
Gesundes Zeit- und Kommunikationsmanagement
(geschlossenes Webinar für Führerscheinstellen und Behörden)
Unser kostenloses Pluspunkt - Webinar für Gestresste und solche, die es nicht mehr sein wollen.


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Samstag, 13. Juni 2015

Blick über den Tellerrand - die Hanfspots - Spot Cannabis als Medizin




 
Zwischen 24.11. und 01.12.2014 wurden durch den Deutschen Hanfverband  die ersten
Werbespots in Deutschland für die Legalisierung von Cannabis veröffentlicht. Es gibt einen Spot zu Cannabis als Medizin, einen zur Entkriminalisierung der Konsumenten und einen zur Legalisierung des Schwarzmarktes.

Spot: Cannabis als Medizin

Erstes Quiz zur MPU - Testen Sie ihr Wissen!


 
MPU? Führerschein in Gefahr? Was erwartet Sie? Wie bereiten Sie sich richtig vor? Kennen Sie sich aus im Beratungsdschungel?  Fragen über Fragen. Haben Sie Lust, sich mal testen? Hier geht`s zum original Pluspunkt - Testknackerquiz:

Hier geht es zum Quiz


Hier geht es zur optimalen MPU-Vorbereitung von TÜV SÜD Pluspunkt:
www.tuev-sued.de/Pluspunkt



Richtig vorbereitet ist halb gespart

Neuauflage: Mit dem TÜV SÜD „Testknacker“ sicher durch die MPU

München. Wer wegen eines Verkehrsvergehens zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) muss, steht zunächst vor vielen Fragen. Was erwartet mich? Wie bereite ich mich richtig vor? Hinzu kommen gesetzliche Änderungen wie das neue Punktesystem oder überarbeitete Beurteilungskriterien bei der MPU. Die Neuauflage des TÜV SÜD Taschenbuchs „Der Testknacker bei Führerscheinverlust“ hilft, den Überblick zu behalten und sich optimal auf eine MPU vorzubereiten.

Seit 2014 gelten neue Beurteilungskriterien als Grundlage....

Freitag, 12. Juni 2015

Fokus Online beim TÜV SÜD Pluspunkt - Pressegespräch

Netter Beitrag. Und doch sollte man sich immer klar machen: das Herzstück in der MPU ist das psychologische Gespräch. Das Zauberwort heißt "Veränderung". Wer seine Einstellung und seinen Umgang mit Alkohol, Drogen oder seinen Fahrstil geändert hat, besteht i.d.R. auch die MPU.

Mit den Leistungstests haben die wenigsten Klienten bei der MPU Probleme.

Schütze dein Bestes


Auf der Skipiste oder im Radsport ist es inzwischen selbstverständlich, einen Ski- oder Radhelm zu tragen – im Alltag des Straßenverkehrs oder beim Freizeitsport leider noch nicht.

Die meisten Hirnverletzungen resultieren aus Freizeitunfällen mit dem Skateboard, den Inlinern oder mit dem Fahrrad. Experten gehen davon aus, dass Radhelme bis zu 80 Prozent aller Kopfverletzungen vermeiden könnten.

Die Folgen eines Schädelhirntraumas können bis zum Wachkoma und einer lebenslangen Behinderung reichen. 

Ziele: Kinder, Jugendliche und Erwachsene über diese Aspekte informieren
ohne erhobenen Zeigefinger von der Sinnhaftigkeit   eines (Rad-) Helms überzeugen
Kopf – und Hirnverletzungen bei Sport-, Freizeit- und Verkehrsunfällen vermeiden.


 

Getötete bei Verkehrsunfällen nach Altersguppen

Erfasst man die Getöteten bei Verkehrsunfällen nach Altersgruppen und setzt sie ins Verhältnis je 1 Millionen Einwohner der jeweiligen Altersgruppe, dann zeigt sich, dass die 18-25jährigen mit Abstand die am meisten gefährdete Personengruppe ist

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Tabellen/GetoeteteAlter.html

Was muss man machen, um den Schein wieder zu bekommen? Teil 3


Seriöse Berater und Verkehrstherapeuten sind das A und O
Ein seriöser und kompetenter Berater oder Verkehrstherapeut ist Diplom-Psychologe, hat eine verkehrspsychologische Ausbildung absolviert und bildet sich regelmäßig fort. Zudem gibt er keine Garantien, wie zum Beispiel „Geld-zurück-Garantie" oder „100-Prozent-Chance". Seriöse Anbieter klären über Leistung und Kosten auf, bieten faire Zahlungsmodalitäten und stellen bei Barzahlung eine Quittung aus. Wichtig ist auch, dass er im Verlauf der Beratung schriftliche Aufzeichnungen macht und zum Schluss ein schriftliches Beratungsergebnis oder eine Teilnahmebescheinigung für die Vorbereitungsmaßnahme aushändigt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Interessante Seite zu Legal Highs


Interessante Seite zu Legal Highs

 
Download Flyer Synthetische Cannabinoide


Download Broschüre Synthetische Cannabinoide


 


 

Was muss man machen, um den Schein wieder zu bekommen? Teil 2


Eine richtige Vorbereitung ist die halbe Miete. Nach dem Verlust des Führerscheins bringt es nichts, in Schock und Selbstvorwürfen zu verharren. Lieber Hilfe suchen – entscheidend für den Erfolg ist eine frühzeitige, individuelle und professionelle Beratung sowie Vorbereitungsmaßnahmen zur MPU.

Fehler vermeiden durch die richtige und rechtzeitige Vorbereitung
Generell gilt: je früher eine Vorbereitung begonnen wird, desto besser. Die Angebote zur Wiedererlangung der Fahreignung werden noch zu wenig oder zu spät genutzt. Betroffene sollten sich idealerweise baldmöglichst nach dem Führerscheinentzug an einen erfahrenen, kompetenten und seriösen Berater wenden, um folgende Fehler zu umschiffen:

Die MPU nicht als Strafe sehen: Sie bietet die Chance, kritische Verhaltensweisen zu verändern und so schneller wieder zurück zum Führerschein zu kommen.

Unvorbereitet zur MPU gehen: Das Zauberwort heißt „Veränderung“. Nach einer Alkoholfahrt etwa sollte man seine Trinkgewohnheiten überprüfen und anpassen.

Bei der MPU Schauspielern: Es empfiehlt sich, mit den Gutachtern ein offenes Gespräch zu führen – auswendig Gelerntes sowie vermeintlich Gewünschtes vortragen bringt nichts. Nur eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema hilft, gut durch die MPU zu kommen.

Sich durch die Gerüchteküche verunsichern lassen: Wer sich frühzeitig und seriös beraten lässt und den Empfehlungen folgt, besteht auch die MPU.
 

Was muss man machen, um den Schein wieder zu bekommen? Teil 1


Die Fahrerlaubnis muss bei der lokal zuständigen Verwaltungsbehörde neu beantragt werden. Diese Behörde entscheidet anhand klarer, in der Fahrerlaubnisverordnung festgelegter Kriterien, ob eine MPU vor der Neuerteilung erforderlich ist. Wenn eine MPU fällig wurde und der Betroffene diese erfolgreich absolviert hat, muss er das positive Gutachten bei der zugehörigen Stelle einreichen und bekommt seine Fahrerlaubnis zurück. Bundesweit gibt es 14 Träger solcher Begutachtungsstellen für Fahreignung und mehr als 250 amtlich anerkannte Stellen, die nach einheitlichen Beurteilungskriterien arbeiten.

Dienstag, 9. Juni 2015

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Heute: nochmals Rasen - Hauptursache für Unfälle



Unter dem Motto „Auf Deutschlands Autobahnen herrscht kreative Langeweile. Dagegen müssen wir etwas tun!” wurde der Rhino-Award 2005 erstmals ins Leben gerufen.

Mit freundlicher Genehmigung:
www.rhino-award.com (Trans-Marketing GmbH)



Heute schon gelacht? Im Krankenhaus....


Im Krankenhaus: Der Karl - Ludwig stellt sich seinem Bettnachbarn vor: Gestatten Sie - mein Name ist Krause - Zwölffingerdarm..." Der Bettnachbar: "Angenehm - mein Name ist Maier - Überholverbot."

Druid - Studie in deutscher Übersetzung


Die vielzitierte Druid – Studie (Driving under the Influence of Drugs, Alcohol and Medicines) in deutscher Übersetzung.









Montag, 8. Juni 2015

Jahrbuch Sucht 2015 der DHS erschienen - Drogensituation in Deutschland.Viel Schatten, wenig Licht.

Anlässlich der Pressekonferenz am 13. Mai 2015 zur Vorstellung des aktuellen Jahrbuch Sucht 2015 veröffentlicht die DHS folgend Pressemeldung: Drogensituation in Deutschland.Viel Schatten, wenig Licht. Die im letzten Jahr wieder gestiegene Zahl der Drogentoten ist längst nicht die einzige schlechte Nachricht, die Suchtexperten derzeit verkünden müssen. Denn häufig wird übersehen, dass durch Alkohol- und Tabakkonsum über 100 Mal so viele Menschen sterben wie durch illegale Drogen. Hinzu kommen Probleme mit Crystal Meth. Auch ist im geplanten Präventionsgesetz keine Suchtprävention aus einem Guss erkennbar. Ein Hoffnungsschimmer ist das gut ausgebaute Suchthilfesystem in Deutschland. Tausende Tote durch legale und illegale Drogen jährlich 2014 wurden 1.032 Drogentote gezählt, durchschnittlich sind dies 3 pro Tag. Nicht eingerechnet werden in Deutschland die jährlich 74.000 Drogentoten durch Alkohol oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind täglich 200 Menschen. Hinzu kommt: An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen, also knapp 300 Menschen pro Tag und somit das Hundertfache der vielgenannten „Rauschgiftopfer“. Alkohol und Tabak sind und bleiben die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial. Methamphetamine („Crystal Meth“) – ein besonderes Problem in Bundesländern, die an Tschechien grenzen Das zu den synthetischen Drogen gehörende Methamphetamin („Crystal Meth“) ist eine billige und schnell wirksame, bei regelmäßigem Konsum sehr gesundheitsschädliche Droge, die vergleichsweise schnell psychisch abhängig macht. Vor allem in den an Tschechien angrenzenden Regionen ist Crystal ein ernstes Problem. Bis zu einem Drittel mehr Ratsuchende wegen Crystal Meth in der Suchtberatung stellen die Mitarbeitenden der Suchthilfe vor große Herausforderungen. Als Reaktion auf diesen Trend reichen Strafverfolgung und Plakataktionen nicht aus!

Themenheft zu Drogen und Suchtfragen


„Thema Jugend“, die Zeitschrift für Jugendschutz und Erziehung, hat ein Themenheft herausgebracht, das dem Thema „Jugendliche und Suchtmittel“ gewidmet ist.
http://www.thema-jugend.de/index.php?id=141


Preis - Wert


Die Freude am niedrigen Preis ist längst vergessen, wenn uns die Folgen schlechter Qualität immer noch Ärger bereiten.

John Ruskin

Eine gute Vorbereitung auf die MPU ist immer günstiger als viele Fehlversuche.

Team Testknacker

Paris, 1. Juni 2015 – Die Arbeitsgruppe für Sicherheit im Straßenverkehr (IRTAD) beim International Transport Forum (ITF) beobachtet unter anderem die Entwicklung der Unfallzahlen in 28 Ländern. In ihrem aktuellen Bericht weist sie starke Unterschiede zwischen einzelnen Regionen aus. Insgesamt ist die Zahl der Verkehrstoten seit dem Jahr 2000 um 42 Prozent gesunken.
In 15 Länder sind die Getötetenzahlen rückläufig, während acht Länder einen Zuwachs registrierten. In den übrigen Ländern waren keine nennenswerten Veränderungen zu beobachten. Die Spannweite reichte von 21 Prozent Rückgang bis 16 Prozent Anstieg. Vergleichsweise sicher sind Schweden und Großbritannien. Hier wurden im Jahr 2013 weniger als drei Verkehrstote je 100.000 Einwohner verzeichnet.

http://www.internationaltransportforum.org/Press/PDFs/2015-05-27-IRTAD-.pdf

Zahl der Verkehrstoten im 1. Quartal nahezu unverändert

WIESBADEN – 653 Menschen kamen in den ersten drei Monaten 2015 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Das waren nahezu genauso viele wie in den Monaten Januar bis März 2014. Die Zahl der Verletzten ging dagegen um 6,2 % auf rund 75 600 zurück. Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Quartal 2015 rund 557 300 Unfälle, das waren 0,6 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Davon waren 499 100 Unfälle (+ 1,5 %), bei denen ausschließlich Sachschaden festgestellt wurde, und 58 200 Unfälle (– 6,5 %), bei denen mindestens eine Person verletzt wurde. 
Zur Entwicklung bei den Verunglücktenzahlen im ersten Quartal 2015 hat der März positiv beigetragen. Die Zahl der Getöteten auf deutschen Straßen sank im März 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 % auf 230 Menschen. Bei den Verletzten gab es einen Rückgang um 9,5 % auf rund 28 000.

Quelle: destatis
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/05/PD15_189_46241.html

Der Europäische Drogenbericht ist erschienen!

 

Wie viele neue Drogen sind in Europa entdeckt worden? Steigt der Wirkstoffgehalt von Cannabis ? Wie viele Europäer konsumieren illegale Dogen....

Zum Bericht:

http://www.emcdda.europa.eu/edr2015

Freitag, 5. Juni 2015

DVR-Presseseminar "Geeignet und fahrtüchtig?"

 Alkohol, illegale Drogen und Medikamente im Straßenverkehr

Im Jahre 2013 war mangelnde Verkehrstüchtigkeit in über 20.000 Fällen die Ursache für Verkehrsunfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden. Der überwiegende Teil dieser Unfälle war auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Dies betraf 8.225 Pkw- und 410 Motorradfahrer. Unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel (zum Beispiel Drogen oder Rauschgift) standen 970 Pkw- und 58 Motorradfahrer.
Die Zahl der Verkehrsunfälle, die sich unter Alkoholeinfluss ereignen, ist in den letzten Jahren (1991 – 2013) um mehr als 70 Prozent gesunken. Dennoch wird Alkoholeinfluss bei nahezu jedem zwanzigsten Unfall mit Personenschaden als Ursache festgestellt, und fast jeder elfte Verkehrstote ist aufgrund eines alkoholbedingten Unfalls zu beklagen. Das macht deutlich, dass die Folgen eines solchen Unfalls oft überdurchschnittlich schwer sind. Alkoholunfälle ereignen sich vorwiegend nachts mit einem Schwerpunkt nach Mitternacht und werden überwiegend von Männern verursacht. Der Anteil junger Fahrer ist in dieser Gruppe nach wie vor groß.

Existieren einheitliche Regelungen in Deutschland und Europa? Gibt es Regelungslücken bei Promillegrenzen für Radfahrerinnen und Radfahrer? Wie wirken sich Blutalkoholkonzentrationen auf die Leistungsfähigkeit von Menschen aus? Mit welchen forensisch-toxikologischen Untersuchungen können Fahrsicherheit und Fahreignung überprüft werden? Können Kraftfahrer, die mit Alkohol oder Drogen auffällig geworden sind, zuverlässig rehabilitiert werden? Können atemalkoholgesteuerte Wegfahrsperren in Kombination mit Rehabilitationsmaßnahmen helfen, Trunkenheitsfahrten auf deutschen Straßen zu reduzieren?
Diesen und weiteren Fragen widmete sich das Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 2. und 3. Juni 2015 in Schweinfurt. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe des DVR-reports.

Quelle: www.dvr.de
Hier geht es zu den Präsentationen:
http://www.dvr.de/presse/seminare/4156.htm

Gelegentlicher Cannabiskonsum, Fahrt mit 1,3 ng/ml THC

Fehlen der Fahreignung bei gelegentlichem Konsum von Cannabis, wenn die Blutprobe eine THC-Konzentration von 1,3 ng/ml ergibt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass von einer ausreichenden Trennung von Cannabiskonsum und Fahren im Sinne der Fahrerlaubnis-Verordnung nur dann ausgegangen werden kann, wenn ein gelegentlicher Konsument von Cannabis seinen Konsum und das Fahren in jedem Fall so trennt, dass eine cannabisbedingte Beeinträchtigung seiner Fahrtüchtigkeit unter keinen Umständen eintreten kann. Davon konnte beim Kläger ….. aufgrund des bei ihm festgestellten THC-Pegels (von 1,3 ng/ml) nicht ausgegangen werden.

BVerwG, Urteil vom 23.10.2014 - 3 C 3.13, http://www.bverwg.de/231014U3C3.13.0

 Quelle: Pressemitteilung 64/2014

Mittwoch, 3. Juni 2015

Blick über den Tellerrand - die Hanf - Spots - Cannabis legalisieren


 
Spot des Deutschen Hanfverbandes: Cannabis legalisieren

Crystal Meth - Videoanimation. Super gemacht!

Crystal Meth: Auf Youtube. Faszinierende Animation des Designers Robert Reinhold zum Thema

Häufige Fragen: Welche versicherungsrechtliche Folgen hat ein Unfall unter Alkohol - bzw. Drogeneinfluss?

Auch bei einem Unfall, bei dem der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol
oder Drogen stand, ist die Kfz-Haftpflichtversicherung zunächst verpflichtet, den
Fremdschaden auszugleichen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sie den Schaden bis zu einer Höhe von 5.000 Euro vom Fahrer zurückverlangen kann.In der Kaskoversicherung wird die Versicherung je nach Grad der Fahrlässigkeit leistungsfrei. Dies bedeutet, dass insbesondere bei höheren Alkoholkonzentrationen die Versicherung den Schaden am eigenen Fahrzeug gar nicht bezahlen muss.

Quelle: ADAC

Hilfreiche links II. Aktuelle Verwaltungsvorschriften.

Wer eine Verwaltungsvorschrift sucht – das Suchen hat ein Ende II

Die Bundesregierung stellt unter Federführung des Bundesministeriums des Innern in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine umfangreiche Datenbank mit aktuellen Verwaltungsvorschriften der obersten Bundesbehörden kostenlos im Internet bereit.
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/

Auch sehr hilfreich:

Expertenseite mit Informationen rund um das Fahrerlaubnisrecht

www.fahrerlaubnisrecht.de


Hilfrreiche Links. Heute: die Suche nach Gesetzestexten hat ein Ende



Wer einen Gesetzestext sucht – das Suchen hat ein Ende

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH für interessierte Bürgerinnen und Bürger nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht kostenlos im Internet bereit. Die Gesetze und Rechtsverordnungen können in ihrer geltenden Fassung abgerufen werden.
http://www.gesetze-im-internet.de/

 


Dienstag, 2. Juni 2015

Wie viel Promille erreicht man durch alkoholfreies Bier?

Wie viel Promille sind durch den Konsum alkoholfreien Biers zu erreichen? Nach einer Studie der Universität Freiburg können Verkehrsteilnehmer davon ausgehen, dass Sie nach dem Konsum alkoholfreien Biers die für die Fahrtüchtigkeit festgesetzten Werte nicht erreichen. 67 Probanden tranken je 1,5 Liter alkoholfreies Bier. Die höchste in dieser Studie gemessene Blutalkoholkonzentration betrug 0,0056 Promille. „Führerscheinrechtliche Konsequenzen sind also nicht zu erwarten.“ Dies gelte auch für Fahranfänger, für die die Null-Promille-Grenze gilt.

Quelle: Blutalkohol, Juli 2013


 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Heute: Sekundenschlaf



Unter dem Motto „Auf Deutschlands Autobahnen herrscht kreative Langeweile. Dagegen müssen wir etwas tun!” wurde der Rhino-Award 2005 erstmals ins Leben gerufen.

Mit freundlicher Genehmigung:
www.rhino-award.com (Trans-Marketing GmbH)

Drogen, gefälschte Ausweise und Auftragsmorde

Interessanter Hintergrundbericht über die Drogenplattform „Silkroad“, auf der Drogen, aber auch gefälschte Ausweise und angeblich auch Auftragsmorde „bestellt“ werden konnten. „Silk Road” agierte im sogenannten „Deep Web” oder „Darknet” und war nur über Anonymisierungsnetzwerke zugänglich.

Der Silkroad – Gründer Ulbricht wurde jetzt in den USA zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Angeblich wurden über Silkroad  bis zu 1,2 Milliarden Dollar umgesetzt.

Erst pusten, dann fahren. Alkohol - Interlocks. Häufige Fragen IV

Wie sicher ist das System?

• Eine 100%ige Sicherheit gibt es wie bei allen technischen Verfahren nicht.
• Untersuchungen zeigen, dass Manipulationsversuche sehr selten vorkommen (zwischen 3 und 5%), was auch auf die technischen Entwicklung in den letzten 25 Jahren zurückzuführen ist. Fahren ohne Fahrerlaubnis kommt wesentlich häufiger vor
• Der Umstieg auf ein anderes Auto ist möglich. Personen, die auf ein anderes Auto umsteigen, würden allerdings auch ohne AI alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis am Straßenverkehr teilnehmen.
• Die persönliche Zuverlässigkeit wird im Vorfeld überprüft.
• Der Umgang mit Verstößen gegen die Auflagen muss vorher gesetzlich geregelt werden.


Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass eine zusätzliche verkehrspsychologische Rehabilitationsmaßnahme bei Alkohol-Interlocks unbedingt erforderlich ist.
Die Wiederauffälligkeitsraten ohne Teilnahme an einer rehabilitativen (verkehrspsychologischen) Maßnahme steigen nach Ausbau der Geräte sonst wieder deutlich an.    

Deutsche Verkehrswacht fordert neue Promillegrenze für Radfahrer

Berlin, 30. Mai 2015: Die Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht (DVW) hat sich heute dafür ausgesprochen, für alkoholisierte Radfahrer den Tatbestand einer Verkehrsordnungswidrigkeit im Straßenverkehrsgesetz einzuführen. Sie schlägt vor, darin die Promillegrenze von 1,1 Promille Alkoholkonzentration im Blut bzw. 0,55 mg/l Alkohol in der Atemluft festzuschreiben.

Beschluss
Der Gesetzgeber kann und soll gefahrenabwehrend tätig werden um zu erreichen, dass Radfahrer auf den Genuss größerer Alkoholmengen verzichten.
Die Deutsche Verkehrswacht spricht sich daher dafür aus, für alkoholisierte Radfahrer den Tatbestand einer Verkehrsordnungswidrigkeit im Straßenverkehrsgesetz einzuführen. Sie schlägt vor, darin die Promillegrenze von 1,1 Promille Alkoholkonzentration im Blut bzw. 0,55 mg/l Alkohol in der Atemluft festzuschreiben. Die Höhe der Sanktion sollte dabei an den Regelsatz des Alkoholverbots für Fahranfänger angepasst werden. Ein eigenständiger Straftatbestand für Radfahrer erscheint dem gegenüber nicht erforderlich, weil eine bedeutende Ordnungswidrigkeit im Bußgeldbereich denselben präventiven Zweck erfüllt.
Die neue Gesetzgebung soll durch flankierende Öffentlichkeitsarbeit der Träger staatlicher und staatlich geförderter Verkehrssicherheitsarbeit im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden."

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Verkehrswacht
Weiterlesen

Montag, 1. Juni 2015

Sag bei der MPU bloß nicht, dass du noch Alkohol trinkst

Zunächst ist wichtig zu betonen, dass nicht alle alkoholauffälligen Fahrer Alkoholabstinenz einhalten und diese deshalb auch bei der MPU nachweisen müssen. Nur Klienten mit einer Abhängigkeit oder dauerhaft fehlender Trinkkontrolle müssen den Verzicht auf alkoholischen Getränken stichhaltig belegen. Sonst ist ein kontrollierter Umgang mit Alkohol das Mittel der Wahl. In diesem Fall genügt die Bestimmung von Leberwerten.

Welcher Umgang mit Alkohol im individuellen Fall notwendig, sinnvoll und bei der Begutachtung gefordert wird (Kontrollierter Alkoholkonsum oder Abstinenz), erfährt man bei einer individuellen Beratung oder im Rahmen einer anerkannten Maßnahme:  www.tuev-sued.de/pluspunkt

Für den Fall, dass Abstinenz erforderlich ist, erfolgt der Nachweis mit Urinkontrollen oder einer Haaranalyse. Bei beiden Verfahren wird Urin oder die Haarprobe auf Ethylglucuronid (EtG) geprüft, das nur nach vorausgegangenem Alkoholkonsum nachgewiesen werden kann. Fehlt dieses Stoffwechselprodukt im Urin oder in den Haaren, dann kann man auf Abstinenz schließen. Für die Dokumentation eines halben Jahres müssen vier, für ein Jahr sechs EtG-Bestimmungen im Urin erfolgen. Eine Haaranalyse auf EtG ist jedoch nur für einen Zeitraum von drei Monaten verwertbar, da sich das EtG beim Haarewaschen so weit verdünnt, dass länger zurückliegender Konsum nicht mehr sicher nachweisbar ist. Will man also Alkoholabstinenz mit Haaranalysen nachweisen, sind für ein halbe Jahr 2 Haaranalysen und für ein ganzes Jahr 4 Haaranalysen erforderlich.

Erst pusten, dann fahren. Alkohol - Interlocks. Häufige Fragen III

Warum ist eine zusätzliche verkehrspsychologische Rehabilitationsmaßnahme bei Alkohol-Interlocks unbedingt erforderlich?

Kurz und bündig:

Untersuchungen zeigen, dass die Wiederauffälligkeitsraten ohne Teilnahme an einer rehabilitativen (verkehrspsychologischen) Maßnahme nach Ausbau der Geräte wieder deutlich ansteigen.
• Das geringe Rückfallrisiko in Deutschland ist unter anderem  auf die verpflichtende Teilnahme an Schulungsmaßnahmen zurückzuführen


 

Tolle Kampagne "Schütze dein Bestes" der Aktion "GIB Acht im Verkehr"



 
Auf der Skipiste oder im Radsport ist es inzwischen selbstverständlich, einen Ski- oder Radhelm zu tragen – im Alltag des Straßenverkehrs oder beim Freizeitsport leider noch nicht.

Die meisten Hirnverletzungen resultieren aus Freizeitunfällen mit dem Skateboard, den Inlinern oder mit dem Fahrrad. Experten gehen davon aus, dass Radhelme bis zu 80 Prozent aller Kopfverletzungen vermeiden könnten.

Die Folgen eines Schädelhirntraumas können bis zum Wachkoma und einer lebenslangen Behinderung reichen. 

Ziele der Kampagne: Kinder, Jugendliche und Erwachsene über diese Aspekte informieren
ohne erhobenen Zeigefinger von der Sinnhaftigkeit   eines (Rad-) Helms überzeugen
Kopf – und Hirnverletzungen bei Sport-, Freizeit- und Verkehrsunfällen vermeiden.
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